Östlich von Grünstadt liegt Obersülzen. Das Dorf wurde Zufluchtstätte ausgewanderter Mennoniten, die heute noch eine Gemeinde bilden. Die Mennoniten brachten handwerkliche Fertigkeiten in die fast ausschließlich bäuerliche Gemeinde. Im letzten Jahrhundert machten besonders die Leinenweber aus Obersülzen von sich reden.
Der Name des Ortes deutet auf Feuchtgelände und Quellen hin. Auf fruchtbaren, mittelschweren Böden wird überwiegend Ackerbau und Weinbau betrieben. Obstplantagen und Spargelfelder beleben die Landschaft und laden zum Wandern und Radwandern ein.
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