Drei-Burgen-Wanderweg
Verkehrsvereinigung
Leiningerland e. V.
Tourist Information, Weinstraßencenter,
Turnstraße 7, 67269 Grünstadt,
Tel.: 06359/937320, Fax: 06359/937325
Wir wandern den Wein- und Drei-Burgen-Wanderweg entlang
Von Bockenheim bis Altleiningen - Wald, Wein und Burgen
Unsere Wanderung beginnt in Bockenheim, mit der Bahn ideal zu
erreichen. Am "Eingangstor" zur Deutschen Weinstraße haben Sie eine
große Auswahl an Möglichkeiten, die Gastronomie der Pfalz
kennenzulernen. Statten Sie auch dem "Haus der Deutschen Weinstraße" in
der "Metropole der Deutschen Mundarttage" einen Besuch ab. Nach einer
Stärkung wandern wir auf dem Weinwanderweg in südliche Richtung, kommen
nach etwa vier Kilometer an die Weinwanderhütte auf dem Asselheimer
Goldberg. Sie wird an Wochenenden (samstags ab 16 Uhr, sonntags ab 10
Uhr) von März bis Oktober von Winzern der Asselheimer
Weinwerbegemeinschaft bewirtet. Dieses weithin bekannte und beliebte
Ausflugsziel ist übrigens bequem auch vom Bahn-Haltepunkt Asselheim zu
erreichen.
Durch die Weinberge führt unsere Wanderung oberhalb Grünstadts vorbei,
eine alte Grafenstadt. Vom Weinwanderweg blicken Sie auf das Städtchen,
das über eine attraktive Innenstadt mit Fußgängerzone verfügt. Die
Vielfalt an kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten, zahlreiche
Sport- und Freizeitmöglichkeiten und die "grünen Lungen" der Stadt,
Stadtpark mit Grillhütte und Peterspark, bestimmen den hohen
Freizeitwert. Über Sausenheim gelangen wir nach Neuleiningen-Tal an den
Ortsrand von Kleinkarlbach. Hier hat der "Drei-Burgen-Weg" Anbindung an
den Weinwanderweg.
Die Eisenbahnbrücke bei Kleinkarlbach unterquerend, geht es im Wald
steil bergauf zu Dorf und Burgruine Battenberg. Sie wurde zur gleichen
Zeit wie die Burg Neuleiningen im 13.Jahrhundert als Sperrfeste
errichtet. Ihre Zerstörung erfolgte teilweise während des Bauernkrieges
und vollständig 1690 durch französische Truppen. Im dortigen Burglokal
werden ausschließlich Pfälzer Spezialitäten angeboten. Der Wanderweg
führt durch Battenberg, im Wald oberhalb des Krumbachtales entlang in
Richtung Ungeheuersee und Forsthaus Lindemannsruh.
Abwärts gehts dann ins Höninger Tal, am Zimmerberg entlang in Richtung
Altleiningen, zur dortigen Stammburg der Leininger Grafen. Die im 11.
erbaute und im 17. Jahrhundert zerstörte Burg wurde 1958 zur Jugendburg
(Landschulheim und Jugendherberge) ausgebaut. Im ehemaligen Burggraben
befindet sich ein beheiztes Freibad. Wir empfehlen von dort eine
Planwagenfahrt (Buchungen direkt unter Telefon-Nummer 06356-8901) durch
den Wald (vom Gartenhof zum Amseltal).
Beim Süßenhof gelangt man aus dem Wald heraus und fährt oberhalb des
Eckbachtales zwischen Wald, Sträuchern und Feld vorbei am Nackterhof
nach Neuleiningen. Die Burg ließ Graf Friedrich III. in den Jahren 1238
bis 1241 errichten. Während des Bauernkrieges blieb die Burg 1525, wie
die Legende berichtet, durch die Klugheit der Gräfin Eva von
Neuleiningen, welche die Bauern bewirtete, vor einer Zerstörung
bewahrt; im Jahr 1690 jedoch wurden die Burg und der größte Teil des
damals noch mit Stadtrechten versehenen Dorfes durch französische
Truppen niedergebrannt. Das Dorf selbst mit der Burgruine ist heute ein
Schmuckstück für die ganze Pfalz, bietet eine Gastronomie der
Spitzenklasse. Hier endet eigentlich unsere Wanderung. Mit dem Bus
erreichen wir in wenigen Minuten Grünstadt.
Übrigens: Unsere Tourist-Information vermittelt und organisiert
Weinproben, Ortsführungen und Planwagenfahrten. Auch sind dort nähere
Informationen über den Leininger- und Panorama-Rundwanderweg sowie den
Eckbach-, Mühlen- und Radwanderweg von Neuleiningen-Tal bis nach
Dirmstein erhältlich.
Wir empfehlen Ihnen besonders die Kneippanlagen in Battenberg, Neuleiningen und Grünstadt.