9. Europäisches Filmfestival der Generationen

Auf dem Festival werden Filme zum Thema Alter, Altern und Demographischer Wandel und Dialog der Generationen gezeigt.

Ort
Grünstadt
Alte Lateinschule, Neugasse 17, 67269 Grünstadt

Veranstalter
Gleichstellungsbeautragte der Stadt Grünstadt u. VG Leiningerland

Kontakt
andrea.bressler@gruenstadt.de
www.gruenstadt.de

Termine
Do, 18.10.2018, 18:00 Uhr

Veranstaltungsart
Kunst und Kultur, Sonstiges

Zum neunten Mal findet das Europäische Filmfestival der Generationen vom 18. bis 28. Oktober 2018 statt. Auf dem Festival werden Filme zum Thema Alter, Altern und Demographischer Wandel und Dialog der Generationen gezeigt. Über 64 lokale Veranstalter nehmen in diesem Jahr wieder teil. Im Anschluss an die Filmvorführung finden Publikumsgespräche über die Filme statt. Die Filmvorführungen in Grünstadt sind kostenlos.

Eine Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten Stadt Grünstadt / VG Leiningerland in Kooperation mit der Beratungsstelle für Alleinerziehende und Frauen sowie eine Kooperationsveranstaltung der Koordinatorin für Asyl und Ehrenamt sowie dem Stadtmanagement Grünstadt.

Mit zwei Filmbeiträgen (18. + 25. 10.2018) nimmt die Stadt Grünstadt zum dritten Mal am Europäischen Filmfestival der Generationen teil:

>> Die mit dem Bauch tanzen << 
Von der Befreiung veralteter Körperbilder

Donnerstag, 18. Oktober 2018 | Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Alte Lateinschule, Neugasse 17, 67269 Grünstadt
Gesprächspartner/-in: Semira aus dem Studio Orientale

Gespräch im Anschluss: Diskussion und anschließende Einführung in den Bauchtanz


Handlung:

Doku, Deutschland 2013, 79 Min., Regie: Carolin Genreith, Darsteller: Birigt Genreith, Marita Kreiselmeyer, Birgit Bodden, Anna Kreiselmeyer, Irmtraud Huppertz. Altersempfehlung: ab 14 Jahren.


Der alternde Körper ist ein Thema, das niemandem besonders behagt, aber dem sich dennoch jeder eines Tages stellen muss. Besonders Frauen sehen sich mit Beginn ihrer Wechseljahre mit dem Klischee konfrontiert, dass ein „Altern in Würde“ gleichbedeutend mit dem Verstecken des eigenen Körpers ist. Die Mutter der Regisseurin Carolin Genreith sieht das jedoch anders. Einmal in der Woche legen sie und ihre Freundinnen alle Hemmungen ab, ziehen sich bunte Kostüme an und lassen beim Bauchtanz ihre Hüften kreisen. Die Tochter ist zunächst skeptisch, lernt aber im Laufe ihrer Dokumentation die Frauen und deren Lebensmodelle kennen und wertschätzen. Dabei muss sie erkennen, dass vielleicht eher sie als junge Frau lernen muss, ihr Körperbild zu überdenken. Die Dokumentation gewann u.a. 2013 den Publikumspreis beim Festival des Deutschen Films in Ludwigshafen.